Pflichtverletzung
παράβαση υποχρέωσης für die Verletzung einer Pflicht; αθέτηση υποχρέωσης bei Nichterfüllung; παράβαση καθήκοντος nur für Amts- oder Berufspflichten.
„Pflichtverletzung“ klingt im Deutschen allgemein, ist aber im Haftungsrecht oft der Auslöser für Schadensersatz oder Kündigung. Griechisch muss zeigen, ob eine vertragliche υποχρέωση verletzt wurde oder ein besonderes καθήκον. Παράβαση υποχρέωσης ist der robuste Kern; αθέτηση wird stärker bei Nichterfüllung und gebrochenen Zusagen.
„Vertragliche Pflichtverletzung“ heißt παράβαση συμβατικής υποχρέωσης.
Παράβαση καθήκοντος nicht für jede Vertragspflicht verwenden.
Αθέτηση ist gut bei Nichterfüllung, aber nicht automatisch bei jeder Pflichtverletzung.
Παραβίαση kann passen, klingt aber je nach Kontext stärker nach Verstoß gegen Normen oder Rechte.
Schadensersatz, Kündigung und Haftung verlangen die Art der Pflicht. Παράβαση συμβατικής υποχρέωσης zeigt den Vertragsbezug. Amts-, Organ- oder Berufspflichten können καθήκον verlangen. Ohne diese Trennung wirkt die Pflichtverletzung entweder zu moralisch oder zu unbestimmt.
Automatisch wird „Pflichtverletzung“ gern zu παράβαση καθήκοντος. Das klingt nach Amts- oder Dienstpflicht, obwohl eine vertragliche υποχρέωση gemeint ist. Bei Schadensersatz und Kündigung kann dadurch die Anspruchsgrundlage falsch verortet werden.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.