Vertrag
संविदा, wenn die Vereinbarung rechtlich bindet und einklagbare Pflichten schafft. अनुबंध ist ebenfalls gebräuchlich, समझौता bleibt breiter; im Zweifel entscheidet die Durchsetzbarkeit.
Deutsch nutzt „Vertrag“ breit, vom einfachen Kaufvertrag bis zum notariellen Dokument. Hindi trennt stärker zwischen संविदा als juristisch bindender Vertrag, अनुबंध als geläufiger Vertragsbegriff und समझौता als Einigung oder Vergleich. Gerade im indischen Rechtskontext klingt संविदा bei einklagbaren Pflichten präziser, während समझौता die Verbindlichkeit offenlassen kann. Wer „Vertrag“ pauschal mit समझौता übersetzt, schwächt den Text dort, wo Rechte und Pflichten durchgesetzt werden sollen.
„Einen Vertrag abschließen“ heißt संविदा करना, अनुबंध करना oder संविदा में प्रवेश करना, nicht wörtlich „Vertrag schließen“.
समझौता passt bei Vergleich, gütlicher Einigung oder settlement, aber nicht automatisch für einen bindenden Vertrag.
Staatsvertrag und völkerrechtlicher Vertrag brauchen meist संधि, nicht संविदा.
करार kann passen, wirkt aber je nach Region und Register weniger neutral als संविदा oder अनुबंध.
Kaufvertrag, Dienstvertrag, Haftungsklausel: hier muss die Bindung des Dokuments tragen. Steht समझौता, kann die Vereinbarung nach bloßer Einigung klingen. Für informelle Absprachen reicht das oft; sobald einklagbare Pflichten entstehen, gehört संविदा oder अनुबंध geprüft.
Für „Vertrag“ setzt die Automatik im Hindi gern समझौता, weil agreement naheliegt. Damit wird aus dem bindenden Vertrag schnell eine bloße Einigung. In einer Vertragsklausel kann diese Abschwächung die einklagbare Pflicht verdecken; संविदा hält den juristischen Bindungswillen klarer fest.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.