Anfechtung

megtámadás
Substantiv · Juristisch

Nimm „megtámadás“, wenn eine Willenserklärung, ein Vertrag oder ein Beschluss rechtlich angefochten wird. „Fellebbezés“ ist Berufung; „kifogás“ Einwendung oder Widerspruch.

megtámadás
rechtliche Anfechtung einer Erklärung, eines Vertrags, Beschlusses oder Rechtsakts.
fellebbezés
Berufung oder Rechtsmittel gegen eine Entscheidung.
kifogás
Einwendung, Einrede oder Widerspruch, je nach Kontext.
megtámadási jog
Anfechtungsrecht.
Mehr dazu
Warum

Deutsch „Anfechtung“ deckt mehrere Richtungen ab. Ungarisch muss zuerst klären, was angegriffen wird: eine Willenserklärung oder ein Vertrag, dann „megtámadás“; eine gerichtliche Entscheidung, dann eher „fellebbezés“ oder ein anderes Rechtsmittel; ein Vorbringen der Gegenseite, dann oft „kifogás“.

Typische Fehler

„Einen Vertrag anfechten“ heißt „szerződést megtámadni“.

„Berufung einlegen“ ist „fellebbezést benyújtani“, nicht „megtámadást benyújtani“.

„Kifogás“ nicht pauschal für Anfechtung verwenden, wenn die Wirksamkeit eines Geschäfts angegriffen wird.

Beispiele
Vertrag anfechten szerződést megtámadni
Anfechtungsrecht megtámadási jog
Anfechtungsfrist megtámadási határidő
Berufung fellebbezés
Einwendung kifogás
Worauf es ankommt

Vertrag, Beschluss, Urteil, Schriftsatz: zuerst zählt das Ziel der Anfechtung. „Megtámadás“ passt bei rechtsgeschäftlicher oder beschlussbezogener Anfechtung, „fellebbezés“ beim Rechtsmittel, „kifogás“ bei Einwendung.

Was die Maschine übersieht

Bei „Anfechtung“ springt die Maschine schnell zu „fellebbezés“. Dann klingt der Text nach Rechtsmittel, obwohl vielleicht ein Vertrag oder eine Willenserklärung angefochten wird.

Ähnliche Begriffe

Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.