Forderung
Nimm reikalavimas für die rechtliche Forderung des Gläubigers. Gautina suma ist der Buchhaltungsposten, skola die Schuld aus Schuldnersicht, mokėjimo reikalavimas die Zahlungsaufforderung.
Deutsch lässt bei „Forderung“ offen, ob das Recht des Gläubigers, der Geldbetrag oder die Zahlungsaufforderung gemeint ist. Litauisch sollte die Blickrichtung sichtbar machen. Reikalavimas beschreibt das rechtliche Verlangen, gautina suma den Bilanzposten, skola die Gegenposition des Schuldners.
„Offene Forderungen“ heißen buchhalterisch gautinos sumos, nicht „atviri reikalavimai“.
„Forderung begleichen“ heißt aus Schuldnersicht apmokėti skolą.
Skola nicht aus Gläubigersicht verwenden, wenn dessen Recht oder Zahlungsanspruch gemeint ist.
Mahnungen, Insolvenz, Bilanz und Vollstreckung verlangen die richtige Perspektive. Der Gläubiger hat ein reikalavimas oder eine gautina suma, der Schuldner hat eine skola.
Die Maschine lässt „Forderung“ und „Anspruch“ gern zusammenfallen. In Bilanz oder Mahnung kann dadurch der Geldposten oder die Schuldnerperspektive verschwinden.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.