Zwangsvollstreckung
cưỡng chế thi hành án für die zwangsweise Durchsetzung eines Titels. Thi hành án dân sự ist der breitere Vollstreckungsbereich. Entscheidend ist, ob Pfändung, Räumung oder sonstiger staatlicher Zwang gemeint ist.
Zwangsvollstreckung ist die staatliche Durchsetzung eines vollstreckbaren Titels gegen den Schuldner. Im Deutschen steckt der Zwang schon im Wort, nicht bloß die freiwillige Erfüllung eines Urteils. Vietnamesisch bezeichnet thi hành án dân sự den breiten Bereich der zivilen Vollstreckung. Cưỡng chế thi hành án betont den staatlichen Zugriff und passt besser, wenn Pfändung, Räumung, Herausgabe oder Gerichtsvollziehermaßnahmen gemeint sind.
Zwangsvollstreckung nicht nur als thực hiện bản án wiedergeben, das klingt nach Erfüllung statt Vollstreckungsdruck.
Thi hành án dân sự kann zu breit sein, wenn der deutsche Satz gerade Zwangsmaßnahmen meint.
Kê biên ist eine Pfändungsmaßnahme, nicht die ganze Zwangsvollstreckung.
Vollstreckbarer Titel braucht eine eigene Wiedergabe, meist bản án, quyết định hoặc văn bản có hiệu lực thi hành.
Pfändung, Räumung, Vollstreckungsklausel: dort muss der staatliche Zugriff erkennbar bleiben. Thi hành án dân sự ist als Rahmenbegriff brauchbar, aber bei deutschen Zwangsvollstreckungsfragen trägt cưỡng chế thi hành án besser. Sonst klingt der Text nach bloßer Umsetzung eines Urteils.
Maschinell wird Zwangsvollstreckung oft auf thi hành án dân sự verkürzt. Damit bleibt Vollstreckung stehen, aber der staatliche Zwang, etwa Pfändung oder Räumung, wird schwächer. In Vollstreckungsklauseln und Schuldnerschutzfragen fehlt dann der entscheidende Druck des Titels.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.