Laufbahn
career track für die nach Vorbildung und Vorbereitungsdienst gegliederte Ämterlaufbahn; sie bestimmt, welche Ämter erreichbar sind. Der Zugang setzt eine bestimmte Vorbildung voraus. Im Zweifel entscheidet, ob die Laufbahnbefähigung vorliegt.
Das System ist starrer, als ausländische Leser erwarten: Der Zugang zu einer Laufbahn setzt eine bestimmte Vorbildung und regelmäßig einen Vorbereitungsdienst mit eigener Prüfung voraus; ohne diese Befähigung ist der Einstieg auch bei hervorragender Qualifikation versperrt. Für Bewerber mit ausländischen Abschlüssen ist deshalb die Anerkennung der Gleichwertigkeit der erste Schritt. Ein Wechsel zwischen Laufbahnen ist nur unter besonderen Voraussetzungen möglich.
Der Zugang setzt eine bestimmte Laufbahnbefähigung voraus, fachliche Eignung allein genügt nicht.
Für ausländische Abschlüsse ist zunächst die Gleichwertigkeit anerkennen zu lassen.
Ein Wechsel zwischen Laufbahnen ist nur unter besonderen Voraussetzungen möglich.
Career path beschreibt eine Entwicklungsperspektive, die Laufbahn ist ein Rechtsbegriff.
Bewirbt sich jemand mit ausländischem Abschluss, steht die Anerkennung vor der Bewerbung. Steht career path, wirkt die Laufbahn wie eine Entwicklungsperspektive. Für ein Stellenprofil nachrangig; im Bewerbungsverfahren fehlt eine Zugangsvoraussetzung.
Eine automatische Übersetzung gibt Laufbahn als career oder career path wieder; beide klingen nach beruflicher Entwicklung, während es sich um einen Rechtsbegriff mit festen Zugangsvoraussetzungen handelt. Dass ohne Laufbahnbefähigung der Einstieg versperrt ist, trägt keine Fassung. Wo der Vorbereitungsdienst genannt ist, klärt es sich; in einem Stellenprofil wirkt der Zugang offen.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.