Mindesthaltbarkeitsdatum
date of minimum durability für die Qualitätsgrenze, verkehrsüblich best before; davon zu trennen ist das use by date als Sicherheitsgrenze. Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums bleibt das Erzeugnis verkehrsfähig. Im Zweifel entscheidet, ob eine Qualitäts- oder eine Sicherheitsgrenze gemeint ist.
Die beiden Daten haben nichts miteinander zu tun, obwohl sie auf denselben Verpackungen stehen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum betrifft die Qualität; das Erzeugnis darf danach weiter verkauft werden, wenn es einwandfrei ist, und die Verantwortung geht auf den Händler über. Das Verbrauchsdatum betrifft die Sicherheit; nach seinem Ablauf gilt das Lebensmittel als nicht sicher und darf nicht mehr abgegeben werden. Die zuständigen Stellen betonen ausdrücklich, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum kein Wegwerfdatum ist.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum betrifft die Qualität, das Verbrauchsdatum die Sicherheit.
Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums bleibt das Erzeugnis verkehrsfähig, wenn es einwandfrei ist.
Nach Ablauf des Verbrauchsdatums gilt das Lebensmittel als nicht sicher und darf nicht abgegeben werden.
Expiry date ist unspezifisch und lässt offen, welche der beiden Grenzen gemeint ist.
Findet ein Händler abgelaufene Ware im Regal, hängt die Rechtsfolge am Typ des Datums. Steht expiry date, wird das eine für das andere gehalten. Für eine Bestandsliste nachrangig; bei der Entscheidung über Abgabe oder Vernichtung geht es um Sicherheit oder um Warenwert.
Mindesthaltbarkeitsdatum zerlegt eine Maschine zu expiry date oder expiration date; beide Fassungen ebnen den Unterschied zum Verbrauchsdatum ein. Damit wird aus einer Qualitätsangabe eine Sicherheitsgrenze, und einwandfreie Ware gilt als unverkäuflich. Wo beide Daten nebeneinanderstehen, klärt es sich; in einer Lageranweisung wird brauchbare Ware vernichtet.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.