freiheitsentziehende Maßnahme
measure involving deprivation of liberty für Unterbringung und unterbringungsähnliche Vorkehrungen wie Fixierung, Bettgitter oder sedierende Medikamente; sie bedürfen der gerichtlichen Genehmigung. Der vertretende Ehegatte darf nur kurzzeitige Maßnahmen mittragen, die Unterbringung nie. Im Zweifel entscheidet, ob die Vorkehrung die Bewegungsfreiheit regelmäßig oder länger entzieht.
Der Genehmigungsvorbehalt schützt am schärfsten Punkt des Feldes: Nicht nur die geschlossene Unterbringung, auch die alltäglicher wirkenden Vorkehrungen wie Bettgitter, Gurte oder ruhigstellende Medikamente entziehen Freiheit und stehen unter gerichtlicher Kontrolle, im Heim wie in häuslicher Pflege, sobald die Umstände einer Einrichtung gleichen; weder Betreuer noch Bevollmächtigte entscheiden allein. Der vertretende Ehegatte darf nur kurzzeitige Maßnahmen bis sechs Wochen mittragen, die Unterbringung selbst nie. Übersetzungen mit detention rücken die Pflege in die Nähe der Haft; die Rechtsakte sprechen von deprivation of liberty.
Auch Bettgitter, Gurte und sedierende Medikamente können Freiheit entziehen.
Weder Betreuer noch Bevollmächtigte entscheiden allein, im Heim wie in einrichtungsähnlicher häuslicher Pflege.
Der vertretende Ehegatte trägt nur kurzzeitige Maßnahmen mit, die Unterbringung nie.
Detention rückt die Pflegesituation in die Nähe der Haft.
Wird ein Bettgitter dauerhaft angebracht, steht eine genehmigungspflichtige Maßnahme im Raum. Steht restraint order, klingt es nach Gewaltschutzverfahren. Für ein Übergabeprotokoll nachrangig; die Angehörigen halten die richterliche Kontrolle für Formsache.
Wörtlich übersetzt wird die freiheitsentziehende Maßnahme zu freedom-depriving measure oder detention; das zweite verlegt die Pflege in den Strafvollzug. Dass schon Bettgitter und Gurte gerichtlicher Genehmigung bedürfen, trägt keine Fassung. Ein Heim dokumentiert sorgfältig und übersieht die Genehmigungspflicht.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.