Regelbedarf
standard requirement für die pauschalierte Größe, die den laufenden Lebensunterhalt abdecken soll; sie wird in Stufen nach Alter und Stellung im Haushalt bemessen. Regular need ist eine wörtliche Bildung. Im Zweifel entscheidet, welche Stufe der Person zugeordnet ist.
Die Pauschale ist der Kern jedes Bescheids: Sie deckt Ernährung, Kleidung, Hausrat, Strom und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ab, während die Unterkunft gesondert übernommen wird; einmalige und besondere Bedarfe treten daneben. Bemessen wird in Stufen, die nach Alter und Stellung in der Bedarfsgemeinschaft unterscheiden, und die Beträge werden fortgeschrieben, zuletzt auch mit Nullrunden. Für Übersetzungen zählt die Funktion als Rechengröße: standard rate und standard requirement sind gebräuchlich, regular need ist es nicht.
Die Pauschale deckt den laufenden Lebensunterhalt, die Unterkunft wird gesondert übernommen.
Bemessen wird in Stufen nach Alter und Stellung in der Bedarfsgemeinschaft.
Einmalige und besondere Bedarfe treten neben die Pauschale.
Regular need ist eine wörtliche Bildung ohne Rückhalt.
Deckt die Pauschale den laufenden Lebensunterhalt, bleibt die Miete eine eigene Position. Steht regular need, entsteht eine Wortschöpfung. Für eine Broschüre nachrangig; in der Bescheidübersetzung verschwimmen die Positionen.
Weil Regelbedarf zusammengesetzt ist, bildet eine Maschine regular need oder rule requirement; gebräuchlich sind standard requirement und standard rate. Dass eine gestufte Rechengröße gemeint ist, neben der die Unterkunft gesondert steht, trägt keine Fassung. Aus der Stufe im Bescheid wird ein bloßer Durchschnittswert.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.