Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
basic income support in old age and in the event of reduced earning capacity für die Leistung des Zwölften Buchs; sie steht neben der Grundsicherung für Arbeitsuchende und folgt anderen Regeln. Die Systeme trennt die Erwerbsfähigkeit. Im Zweifel entscheidet, ob die Person dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen kann.
Die deutsche Grundsicherung ist zweigeteilt, und die Teilung entscheidet über Zuständigkeit und Regeln: Erwerbsfähige erhalten die Grundsicherung für Arbeitsuchende vom Jobcenter, wer die Altersgrenze erreicht hat oder dauerhaft voll erwerbsgemindert ist, erhält die Leistung des Zwölften Buchs vom Sozialamt. Beide Systeme sind bedürftigkeitsgeprüft, unterscheiden sich aber in Pflichten und Einzelheiten; die Pflichten zur Arbeitsuche entfallen naturgemäß. Wer in der Übersetzung beide Systeme unter einem Namen führt, schickt den Empfänger zur falschen Behörde.
Die Systeme trennt die Erwerbsfähigkeit, nicht die Bedürftigkeit.
Zuständig ist das Sozialamt, nicht das Jobcenter.
Pflichten zur Arbeitsuche entfallen in diesem System.
Old-age pension bezeichnet die Rente und damit eine Versicherungsleistung.
Erreicht jemand die Altersgrenze ohne ausreichende Rente, wechselt das Leistungssystem. Steht old-age pension, wird eine Versicherungsleistung unterstellt. Für einen Ratgebertext nachrangig; der Antrag geht an die falsche Behörde.
Eine automatische Übersetzung macht aus der Grundsicherung im Alter eine old-age pension oder basic pension; beides sind Versicherungsleistungen aus Beiträgen. Dass hier eine bedürftigkeitsgeprüfte Leistung des Sozialamts gemeint ist, trägt keine Fassung. Wer sie beantragt, sitzt im Wartezimmer des falschen Amts.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.