Grundsicherungsgeld
basic income support für die Geldleistung der Grundsicherung für Arbeitsuchende; sie heißt seit Juli 2026 so und hat das Bürgergeld abgelöst, dessen englische Fassung citizen's benefit fortlebt. Davor hieß dieselbe Leistung Arbeitslosengeld II. Im Zweifel entscheidet das Datum des Bescheids, welcher Name zu erwarten ist.
Die Leistung hat binnen weniger Jahre dreimal den Namen gewechselt, und alle drei Namen bezeichnen dieselbe Leistungsart: Arbeitslosengeld II bis 2022, Bürgergeld von 2023 bis Mitte 2026, seither Grundsicherungsgeld nach der Reform, die den Vermittlungsvorrang wieder eingeführt und die Pflichten verschärft hat. Für Übersetzungen folgt daraus eine Datumsregel: Der Name im Dokument gehört zur Epoche des Dokuments und wird nicht modernisiert; die deutsche Bezeichnung sollte wegen der fehlenden eingeführten englischen Entsprechung mitgeführt werden.
Drei Namen bezeichnen dieselbe Leistungsart, maßgeblich ist die Epoche des Dokuments.
Der Name im Dokument wird nicht auf den heutigen Stand modernisiert.
Seit der Reform gilt wieder der Vermittlungsvorrang.
Die deutsche Bezeichnung sollte mangels eingeführter englischer Entsprechung mitgeführt werden.
Übersetzt jemand Bescheide aus drei Jahrzehnten, wechselt der Name derselben Leistung zweimal. Steht citizen's benefit für einen aktuellen Bescheid, ist die Epoche verfehlt. Für eine Glossarnotiz nachrangig; in einer Akte wirken drei Leistungen, wo eine ist.
Für das Grundsicherungsgeld liefert eine Maschine basic security money oder noch citizen's benefit aus der Bürgergeld-Zeit. Dass der Gesetzgeber die Leistung umbenannt hat, ohne sie zu ersetzen, trägt keine Fassung. Ein Leser hält den neuen Bescheid für eine andere Sozialleistung.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.