Wie wird mein Name in der Übersetzung geschrieben?
Name eintippen, in kyrillischer oder griechischer Schrift. Sie sehen sofort, wie er in der beglaubigten Übersetzung steht, warum das anders aussieht als im Pass und was das Standesamt übernimmt.
Keine kyrillische oder griechische Tastatur?
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Tippen Sie Ihren Namen ein, das Ergebnis erscheint sofort. Beispiel: Юлия steht in der Übersetzung als Ûliâ, im Pass als Yulia. Beides ist richtig.
Warum die Übersetzung anders schreibt als der Pass
Eine beglaubigte Übersetzung schreibt Ihren Namen Buchstabe für Buchstabe nach einer internationalen Norm: ISO 9 für kyrillische Schrift, ISO 843 für griechische. Jeder Buchstabe bekommt genau ein lateinisches Zeichen, deshalb die Häkchen und Hütchen: Щ wird Ŝ, Ю wird Û, das bulgarische Ъ wird ʺ. So kann jede Behörde den Namen eindeutig in die Originalschrift zurückführen. Ihr Pass folgt dagegen den Regeln Ihres Landes, die auf die Aussprache zielen: Yulia, Shcherbakov, Georgios. Beides ist richtig.
Was das Standesamt einträgt
Steht Ihr Name in lateinischen Buchstaben schon in einer Urkunde Ihres Heimatstaats, etwa im Pass, übernimmt das Standesamt genau diese Schreibweise (PStG-VwV A 1.1.3). Nur wenn es keine solche Urkunde gibt, trägt es nach der ISO-Norm ein. Deshalb vermerkt die Übersetzung die Pass-Schreibweise: Standesamt, Pass und Übersetzung passen dann zusammen.
Das können Sie tun
Schicken Sie zur Urkunde eine Passkopie mit. Dann steht die Pass-Schreibweise im Vermerk der Übersetzung, und das Standesamt hat keine Rückfragen. Arabische und hebräische Namen folgen anderen Normen, die nicht Buchstabe für Buchstabe arbeiten; dafür ist dieses Werkzeug nicht gedacht.
Nur Orientierung, keine Rechtsberatung. Verbindlich ist die Auskunft des Standesamts. Normen: ISO 9:1995 (slawische kyrillische Alphabete), ISO 843:1997 Typ 1; Verwaltungspraxis nach PStG-VwV. Stand September 2026.