Nebenkostenabrechnung
service charge statement für die Nebenkostenabrechnung, genauer statement of operating costs entlang der amtlichen Betriebskosten-Linie: die jährliche Abrechnung der umgelegten Kosten, spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums, sonst sind Nachforderungen gesperrt. Kein utility bill. Im Zweifel entscheidet, ob Abrechnung oder Rechnung gemeint ist.
Die Nebenkostenabrechnung ist das jährliche Rechenwerk über die umgelegten Betriebskosten: Der Mieter zahlt Vorauszahlungen, der Vermieter rechnet über den Zeitraum ab, meist das Kalenderjahr, und die Abrechnung muss den Mieter spätestens zwölf Monate nach dessen Ende erreichen; danach sind Nachforderungen ausgeschlossen, außer der Vermieter vertritt die Verspätung nicht. Umlagefähig ist nur, was die Betriebskostenverordnung nennt und der Vertrag wirksam umlegt, Verwaltung und Instandhaltung gehören nicht dazu. Belege sind einsehbar, Einwendungen binnen zwölf Monaten möglich. Ein utility bill ist die Direktrechnung des Versorgers, ohne Vermieterrechenwerk.
utility bill ist die Versorgerrechnung an den Kunden; die Nebenkostenabrechnung ist das Vermieterrechenwerk über umgelegte Kosten.
Nebenkosten und Betriebskosten meinen praktisch dasselbe, aber nur die Betriebskosten-Terminologie trägt die Verordnungsanbindung; additional costs verwischt beides.
Die Zwölfmonatsfrist ist Ausschlussfrist für Nachforderungen, kein Ordnungsrahmen; late statement accepted wäre falsch beraten.
repairs and management sind in der Wohnraummiete nicht umlagefähig; wer sie mitübersetzt einpreist, legalisiert unzulässige Posten sprachlich.
Eingetroffen ist die Abrechnung für 2024 erst im Februar 2026, und der Mieter aus Portland will die Nachzahlung brav überweisen, the statement seems detailed enough. Deutsch ist die Forderung tot, die Ausschlussfrist lief im Dezember ab; hier zahlt nur, wer die Frist nicht kennt.
Nebenkostenabrechnung stutzt die Maschine zum utility bill zurecht, und aus dem fristgebundenen Rechenwerk wird eine gewöhnliche Rechnung, zahlbar bei Erhalt. Ausschlussfrist, Umlagefähigkeitskatalog und Belegeinsicht existieren im Rechnungsbild nicht. Der Mieter überweist eine längst gesperrte Nachforderung und verschenkt bares Geld.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.