Regelsatz
standard rate für den Regelsatz, amtlich Regelbedarf und damit standard requirement: der monatliche Pauschalbetrag für Ernährung, Kleidung, Hausrat, Strom und Teilhabe, gestaffelt nach Regelbedarfsstufen; Wohnung und Heizung laufen daneben als Kosten der Unterkunft. Im Zweifel entscheidet, ob Pauschale oder Gesamtleistung gemeint ist.
Der Regelsatz, amtlich Regelbedarf, ist der monatliche Pauschalbetrag für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Strom und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben; Wohnung und Heizung laufen daneben als Kosten der Unterkunft. Die Höhe folgt Regelbedarfsstufen nach Alter und Haushaltskonstellation und wird jährlich fortgeschrieben, wobei die Reform von 2026 die Sätze selbst unangetastet ließ. Weil der Betrag pauschal ist, muss er auch einmalige Bedarfe abdecken, wofür Ansparen erwartet wird. Englisch trifft standard rate die Rechengröße, ohne die Pauschalisierung zu erklären.
Der Regelsatz ist nicht die ganze Leistung; Unterkunft und Heizung kommen gesondert hinzu, weshalb Vergleiche mit Pauschalen anderer Länder scheitern.
Regelsatz und Regelbedarf meinen dasselbe, das eine umgangssprachlich, das andere amtlich; zwei Posten daraus zu machen ist falsch.
Einmalige Bedarfe sind grundsätzlich aus der Pauschale anzusparen; wer zusätzliche Leistungen als Regel darstellt, überzeichnet.
Die Reform von 2026 hat die Sätze selbst nicht verändert; wer Kürzungen der Regelsätze behauptet, verwechselt sie mit den Sanktionen.
Erhöht hat sich der Betrag zum Jahreswechsel kaum, und die Beraterin erklärt einem Ratsuchenden aus Neapel, warum die deutsche Leistung dennoch höher liegt als erwartet. Die Miete steckt nicht darin; sie wird zusätzlich übernommen, was den Vergleich mit reinen Pauschalsystemen unmöglich macht.
Regelsatz übersetzt die Maschine als standard rate und liefert eine Zahl ohne System: Dass Miete und Heizung gar nicht enthalten sind, sondern gesondert übernommen werden, steht in keiner Fassung. Verglichen wird der deutsche Betrag dann mit Pauschalen, die alles abdecken sollen, und wirkt dabei zu niedrig.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.