Mieterhöhung
rent increase für die Mieterhöhung, aber das System entscheidet: Bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete braucht der Vermieter nach § 558 die Zustimmung des Mieters, amtsnah demand for approval of a rent increase, nach fünfzehn Monaten und begründet; daneben Modernisierung und Vereinbarungswege. Im Zweifel entscheidet, welcher Erhöhungsweg behauptet wird.
Mieterhöhung ist im Wohnraum kein einseitiger Akt, sondern ein Wegesystem: Nach § 558 verlangt der Vermieter Zustimmung zur Erhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete, frühestens fünfzehn Monate nach Beginn oder letzter Erhöhung, formgerecht begründet nach § 558a, etwa über den Mietspiegel; verweigert der Mieter, bleibt die Zustimmungsklage. Daneben laufen die Modernisierungserhöhung des § 559, die Betriebskostenanpassung des § 560 und die vereinbarten Wege der §§ 557a und 557b. Ein englisches rent review kennt weder Zustimmungslogik noch Wartefristen; die Übersetzung benennt deshalb stets den Weg.
rent review ist die vertragliche Anpassungsklausel des englischen Gewerberaums; das deutsche Zustimmungsverfahren ist Gesetz, kein Klauselwerk.
unilateral increase gibt es im Vergleichsmietenweg nicht; der Vermieter fordert Zustimmung, notfalls klagt er sie ein.
Die Jahressperrfrist und die fünfzehn Monate nicht verwechseln: gefordert werden darf nach einem Jahr, wirken erst ab Monat sechzehn.
Erhöhungen nach den §§ 559 und 560 zählen für die Sperrfristen nicht mit; wer sie einrechnet, erklärt zulässige Verlangen für verfrüht.
Per Einschreiben kommt das Erhöhungsverlangen auf 14,80 Euro je Quadratmeter, und der britische Mieter fragt, ob er das ablehnen darf oder automatisch mehr schuldet. Steht the landlord raises the rent, zahlt er ab nächstem Monat kommentarlos. Für den Kalender nachrangig; in der Antwort entscheidet das Wort Zustimmung über seine Optionen.
Mieterhöhung liest die Maschine als vollzogene Tatsache und schreibt the rent has been increased, wo ein Zustimmungsverlangen vorliegt. Aus dem Angebot mit Prüffrist wird eine Anordnung. Der Mieter zahlt ab sofort mehr oder widerspricht formlos ins Leere, und beide Reaktionen verfehlen das Verfahren des § 558.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.