Anspruch
Nimm „zahtevek“, wenn ein Anspruch konkret geltend gemacht wird. „Pravica“ ist das Recht selbst, „terjatev“ die Forderung des Gläubigers, besonders auf Zahlung.
„Anspruch“ bündelt im Deutschen Rechtsposition, Forderung und Geltendmachung. Slowenisch verteilt diese Bedeutungen. Zahtevek passt, wenn jemand etwas verlangt oder prozessual beantragt. Pravica beschreibt das zugrunde liegende Recht. Terjatev ist wichtig, sobald der Anspruch als Gläubigerforderung behandelt wird, etwa bei Zahlung, Abtretung, Verjährung oder Insolvenz.
„Anspruch geltend machen“ heißt uveljavljati zahtevek oder uveljavljati pravico, je nach Kontext, nicht nur zahtevati.
„Anspruch auf Zahlung“ kann zahtevek za plačilo heißen; als Forderung im Vermögen ist terjatev do plačila oft genauer.
Pravica allein klingt zu abstrakt, wenn ein konkretes Klagebegehren gemeint ist.
Klageschriften, Mahnungen und Schadensersatzfälle: zahtevek benennt das geltend gemachte Begehren. Forderungsabtretung, Insolvenz und Buchhaltung verlangen dagegen meist terjatev.
Die Maschine nimmt bei „Anspruch“ gern pravica, weil das allgemein „Recht“ bedeutet. Im Prozess wird daraus aber ein abstraktes Recht statt eines konkreten zahtevek. Bei Zahlungsfällen kann außerdem terjatev verloren gehen.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.