Mutterschaftsgeld
maternity allowance für das Mutterschaftsgeld, so der amtliche Leitfaden; maternity benefit betont den Leistungscharakter, maternity pay ist britisch die Zahlung durch den Arbeitgeber. Vom Elterngeld zu trennen. Im Zweifel entscheidet, ob Kasse oder Arbeitgeber zahlt.
Das Mutterschaftsgeld wird während der Schutzfristen gezahlt, also vor und nach der Entbindung, und setzt sich aus der Leistung der Krankenkasse und einem Zuschuss des Arbeitgebers zusammen. Der amtliche Leitfaden schreibt maternity allowance. Vorsicht ist geboten, weil maternity allowance im britischen System eine eigene Leistung mit eigenen Voraussetzungen ist. Vom Elterngeld ist es zu trennen: Dieses heißt parental allowance und schließt zeitlich an.
Maternity allowance ist im britischen System eine eigene Leistung; die Gleichsetzung trägt begrifflich, nicht systematisch.
Mutterschaftsgeld und Elterngeld sind zwei Leistungen; dieses heißt parental allowance und schließt zeitlich an.
Die Leistung setzt sich aus zwei Teilen zusammen, Kasse und Arbeitgeberzuschuss; eine einheitliche Fassung verdeckt das.
Maternity pay meint britisch die Zahlung durch den Arbeitgeber, nicht die der Kasse.
Während der Schutzfrist fließt Geld aus zwei Quellen, und die Übersetzung fasst beides als maternity pay. Erwartet wird eine Arbeitgeberleistung; die Krankenkasse zahlt aber den größeren Teil, und die Zuordnung in der Abrechnung stimmt nicht mehr.
Mutterschaftsgeld landet maschinell bei maternity pay oder maternity benefit, und im britischen System tragen beide Namen eigene Leistungen mit eigenen Voraussetzungen. Der deutsche Anspruch ruft damit einen fremden Leistungskatalog auf, der nicht passt.