Beitragsbemessungsgrenze
contribution assessment ceiling für den Betrag, bis zu dem Arbeitsentgelt beitragspflichtig ist. Sie wird jährlich angepasst und liegt in Kranken- und Rentenversicherung verschieden hoch. Im Zweifel entscheidet, für welchen Zweig und welches Jahr die Grenze gilt.
Oberhalb der Grenze steigen die Beiträge nicht weiter, weshalb der Beitragssatz auf höhere Einkommen effektiv sinkt. Die Grenzen werden jährlich an die Lohnentwicklung angepasst und unterscheiden sich zwischen der Kranken- und Pflegeversicherung einerseits und der Renten- und Arbeitslosenversicherung andererseits. Zu trennen ist sie von der Jahresarbeitsentgeltgrenze, die darüber entscheidet, ob jemand in der gesetzlichen Krankenversicherung überhaupt pflichtversichert ist.
Die Grenze wird jährlich angepasst, konkrete Beträge veralten schnell.
Kranken- und Pflegeversicherung einerseits, Renten- und Arbeitslosenversicherung andererseits haben verschiedene Grenzen.
Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist etwas anderes, sie entscheidet über die Pflichtversicherung in der Krankenversicherung.
Cap allein lässt offen, ob eine Beitrags- oder eine Leistungsgrenze gemeint ist.
Verdient jemand über der Grenze, bleiben die Beiträge konstant, während das Entgelt weiter steigt. Steht nur income cap, hält der Leser es für eine Verdienstobergrenze. Für eine Gehaltsverhandlung nachrangig; in einer Nettoberechnung führt es zu falschen Zahlen.
Beitragsbemessungsgrenze gibt eine Maschine als income cap oder contribution limit wieder und lässt damit offen, worauf sich die Grenze bezieht. Dass oberhalb nur die Beiträge, nicht das Entgelt gedeckelt sind, verschwindet. Wo das beitragspflichtige Entgelt genannt ist, klärt es sich; in einer Gehaltsübersicht wirkt sie wie eine Verdienstobergrenze.
Der Begriffsraum erklärt Sprache, nicht den Einzelfall. Er ersetzt keine Rechtsberatung. Bei rechtlich verbindlichen Dokumenten sollte die Übersetzung fachkundig geprüft werden.