Fortbildung
continuing professional development für die Fortbildung als laufende Pflicht, continuing medical education für die ärztliche Fassung, refresher training für einzelne Kurse. Von der Weiterbildung zu trennen, die zu einem Abschluss führt. Im Zweifel entscheidet, ob ein Titel entsteht.
Die Fortbildung hält den Wissensstand aktuell und ist für Ärzte verpflichtend; nachgewiesen wird sie über ein Punktesystem gegenüber der Kammer. Englisch heißt sie continuing professional development, im ärztlichen Bereich continuing medical education; beide Abkürzungen sind international geläufig. Anders als die Weiterbildung führt sie zu keinem neuen Titel. Refresher training meint den einzelnen Kurs, nicht die Pflicht als solche.
Die Fortbildung führt zu keinem Titel; als Weg zu einem Abschluss beschrieben wird sie mit der Weiterbildung verwechselt.
Refresher training ist der einzelne Kurs, nicht die fortlaufende Pflicht.
Die Nachweispflicht besteht gegenüber der Kammer; eine innerbetriebliche Schulung erfüllt sie nicht ohne Weiteres.
CME und CPD sind geläufige Abkürzungen; ausgeschrieben gehören sie beim ersten Auftreten in den Text.
Alle fünf Jahre ist der Nachweis fällig, und die Personalstelle im Ausland liest in der Übersetzung advanced training. So entsteht der Eindruck eines Qualifikationswegs, obwohl es um die laufende Pflicht geht, den Wissensstand zu halten.
Fortbildung rutscht maschinell zu further education, und das meint im Englischen die Erwachsenenbildung bis hin zur Abendschule. Aus einer berufsrechtlichen Pflicht wird damit ein Bildungsangebot, und der Nachweis gegenüber der Kammer verliert seinen Charakter.